| 17.03.2006 | Ein Leserbrief an die Kleine Zeitung |
Da wurde also ein Mobilfunkpakt des Landes Kärnten mit dem Betreibern geschlossen. Gemeinden können andere und gemeinsame Standorte für Sendemasten verlangen. Nach welchen Gesichtspunkten: Ortsbild? Sendeleistung? Gesundheit? Mehr oder weniger Protest der Anrainer? Und wer trägt die Verantwortung, wen kann man klagen, wenn der alternative Standort sich als gesundheitlich bedenklich heraustellen sollte? Welche Studien soll wer machen, wenn es Streitfälle gibt? Wer bezahlt diese, in welchem Auftrag? Dieser Pakt wirft viel mehr Fragen auf als dass er Antworten auf die zunehmende Besorgnis der Bevölkerung gibt. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass Mobilfunk weit unterhalb der derzeitigen Richtwerte gesundheitlich bedenkliche Auswirkungen hat, sind so klar und erwiesen, dass die Ärztekammer sich schon aus Haftungsfragen von der ÖNORM distanziert. Dr. Dieter Michael Schmidt Referat für Umweltmedizin, Ärztekammer Kärnten
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